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Listen
Gerade für die Arbeit
mit dieser wichtigen Datenstruktur bringt die neue Syntax enorme
Vereinfachungen. Hier wird allerdings kein Punkt, sondern das eckige
Klammernpaar zur Trennung zwischen Listenname und Listenindex verwendet:
<Listenname>[<Listenindex>]
Um z.B. das dritte Element
aus der folgenden linearen Liste
gNameL
= ["Anne", "Franzi", "Lara", "Marie"]
zu lesen, schreiben Sie
in alter Syntax
put
getat(gNameL, 3)
In der neuen Syntax genügt
die Angabe des Listenindex in eckigen Klammern.
put
gNameL[3]
Die Funktion getAt()
entfällt völlig, was sich besonders bei der Verwendung
verschachtelter Listen positiv bemerkbar macht.
Um z.B. den vierten Namen aus der zweiten Teil-Liste von
gNameL
= [["Anne", "Franzi", "Lara", "Marie"],
["Jonas", "Kai", "Marius", "Tim"]]
zu lesen, ist in alter
Syntax der nicht gerade übersichtliche Ausdruck
getat(getat(gNameL,
2),4)
notwendig, während
in neuer Syntax lediglich
gNameL[2][4]
geschrieben wird, um den
Namen "Tim" zu erhalten.
Selbstverständlich können in dieser Syntax auch Listeninhalte
editiert werden:
gNameL[2][4]
= "Tom"
put gnameL
-- [["Anne", "Franzi", "Lara", "Marie"],
["Jonas", "Kai", "Marius", "Tom"]]
Bei Eigenschafts- oder
Propertylisten setzen Sie mit Befehlen der Form
<Listenname>[<Listenindex>]
= <Wert>
den Wert der an der angegebenen
Listenposition enthaltenen Eigenschaft:
gNrL
= [#Anne: 8, #Franzi: 7, #Lara: 3]
put gNrL[2]
-- 7
gNrL[2] = 9
put gNrL
-- [#Anne: 8, #Franzi: 9, #Lara: 3]
Auch die bekannten Listenfunktionen
lassen sich in Dot-Syntax verwenden. Um z.B. das letzte Element
der Liste
gNrL
= [#Anne: 8, #Franzi: 7, #Lara: 3]
zu erhalten, schreiben
Sie anstelle von
getat(gNrL, count(gNrL))
einfach
gNrL[gNrL.count]
Die Bestimmung der Position
eines Listenelements funktioniert analog. Statt
getPos(gNrL,
7)
können Sie auch
gNrL.getpos(7)
schreiben.
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